Pflanzenheilkunde


 

Mein therapeutischer Ansatz ist das Heilen mit der Natur und durch die Natur. Die Pflanzenheilkunde bildet für mich dabei den Kern meiner Behandlung.

Pflanzen sind über Millionen von Jahren die Begleiter der Menschen und ihrer Vorfahren gewesen, sie dienen bis heute als eine wesentliche Quelle für Nahrung, Genussmittel, Medizin, Kleidung, Baumaterial sowie alle möglichen Gebrauchsgegenstände und vieles mehr. Unsere materielle wie geistige Kultur ist ohne unsere Beziehung zu Pflanzen nicht vorstellbar. 

Die Komposition einer therapeutischen Teemischung ist abgestimmt auf das individuelle Wesen oder die Konstitution des Patienten, die durch Augen- und Antlitzdiagnose sowie Anamnese herausgearbeitet wurde. In die Auswahl der Pflanzen fließen moderne Erkenntnisse aus der Pharmakologie ebenso ein wie Hinweise aus der traditionellen Phytotherapie und Volksheilkunde.

Einerseits lassen sich also in Heilpflanzen objektiv bestimmte Wirkstoffe feststellen wie ätherische Öle, Schleim, Gerbstoffe oder Alkaloide, denen spezielle Wirkungen nachgewiesen werden können. Andererseits sind diese Stoffe eingebettet in das organische gewachsene System der Pflanze, so dass sich das Wesen und die Wirkungen komplexer und oft harmonischer gestalten als bei isolierten Inhaltsstoffen. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, wie schon Aristoteles wußte.  Pflanzen bilden also seit Menschengedenken die Grundlage unserer Ernährung wie unserer Medizin. So hatte unser Nerven- und Verdauungssystem sehr lange Zeit, sich darauf einzustellen, die verschiedenen Nährstoffe optimal aufzunehmen und zu verwerten.

Die regelmäßige Einnahme eines medizinischen Tees ist übrigens nicht nur heilsam aufgrund der  passenden Pflanzen und ihrer Inhaltsstoffe. Vielmehr kann man die Zubereitung und das Trinken zu einem kleinen Ritual werden lassen, um mehrmals am Tag eine Insel der Ruhe zu schaffen. Gerade in der heutigen Zeit, die für viele geprägt ist von Hektik und vielleicht auch (sozialer) Kälte, kann eine Tasse Tee dabei helfen, die Ruhe zu finden. Während Sie 20 Minuten darauf warten, bis der Tee gezogen hat, können Sie sich schon einmal die Hände daran wärmen und bei sich selber ankommen. Und sich darauf einstellen, sich selber etwas Gutes zu tun – innerlich und äußerlich.      

Bei der Therapie mit pflanzlichen Arzneitees ist eine regelmäßige und langfristige Einnahme über mehrere Monate notwendig, um eine nachhaltige Auswirkung auf Körper und Psyche zu erreichen. Die Zusammensetzungen der Teekompositionen werden von Mischung zu Mischung teilweise verändert. Dies soll dem Körper immer wieder wechselnde Impulse vermitteln wie auch auf die veränderte Befindlichkeit des Patienten eingehen.

Abgesehen von der Behandlung mit therapeutischen Teemischungen und naturheilkundlichen Präparaten will ich auch auf Pflanzenführungen sowie auf Seminaren Interessierten die Möglichkeit geben, den Pflanzen auch auf anderen Ebenen zu begegnen. Die entsprechenden Termine finden Sie unter der Rubrik „Aktuelles“.   

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