Naturtherapie

Mein Konzept der Naturtherapie habe ich entwickelt aus unterschiedlichen Ansätzen wie buddhistischen Achtsamkeitsmeditationen, schamanischen Erfahrungen der Belebtheit aller Naturphänomene, Methoden der Naturpädagogik von Joseph Cornell und der japanischen Medizinrichtung des Waldbadens (Shinrin Yoku). Es ist weit mehr als ein Konzept, sondern lässt sich als Lebenshaltung begreifen, die ich im Rahmen meiner Lebenserfahrung(en) entworfen habe und die sich kontinuierlich weiter entwickelt.

 

So wie in der alltäglichen Ernährung unsere Nahrungsmittel gleich unseren Heilmitteln sein können, sollten idealerweise die regelmäßigen Erfahrungen dazu beitragen, uns mehr mit uns und der Welt in Einklang zu bringen. Im Kontakt mit der Natur kann diese Heilung in beide Richtungen gehen: Nicht nur wir als Menschen profitieren von einem achtsamen Natur-Bezug, sondern auch die Wesen der Natur blühen auf durch die liebevolle Aufmerksamkeit unserer Zuwendung. Und gerade heute angesichts der weltweit immer deutlicher wahrnehmbaren Schäden sollte klar sein, dass wir die Verantwortung haben, die Erde zu bewahren: um ihrer wie auch unserer Selbst willen.

 

Leider haben wir heute in der Regel den direkten Kontakt zur Natur, den Elementen, Pflanzen und Tieren verloren haben bzw. er ist zumindest eingeschlafen. Zu sehr nimmt das zunehmende Tempo die Ruhe, Erfahrungen wirklich auf sich wirken zu lassen. Zu viel gewöhnen sich unsere Finger an die glatten Oberflächen der Touchscreens, stört jede Unebenheit des Bodens unser Gemüt, ist der Blick gebannt auf das kleine Display des Smartphones gerichtet. Manche haben geradezu Angst vor der Natur und den Elementen, weil Sie sofort vergiftet, angesteckt, gestochen, verbrannt oder nur schmutzig zu werden fürchten. Damit fehlen vielen von uns entscheidende natürliche Reize und Impulse, die wir auch im Bezug zu uns selbst brauchen!

 

Solche lebenswichtigen Reize können direkte sinnliche Erfahrungen sein, wie wir sie aus Kinderzeiten kennen: Barfußgehen auf Waldboden oder durch eine Pfütze, der Geruch von Heu, die raue Beschaffenheit einer Baumrinde zu erkunden oder gar auf den Baum zu klettern, in einer saftigen Blumenwiese zu liegen und die Insekten herumschwirren und die Vögel zwitschern zu hören, die Füße in einem leise plätschernden Bach zu kühlen, ein Tier (oder einen lieben Menschen) zu streicheln oder einfach auf dem Boden zu liegen und sich bewusst zu machen, dass es die Erde ist, die uns alle trägt...

 

Dabei braucht Naturtherapie keine Esoterik. Auch auf rein medizinischer, naturwissenschaftlicher Grundlage ist es ein sinnvolles und hilfreiches Konzept (vgl. aktuelle Studien zu Waldbaden und Achtsamkeit). Daher kann jeder dort ansetzen, wo er gerade steht. Ich begleite Sie auf Ihrem Entdeckungsweg zu sich selbst, denn jede sinnliche Erfahrung ist ein Teil innerlichen Wachstums, der weder erkauft noch verloren werden kann, sondern immer dem Wachstum dient. 

 

Die Naturtherapie fließt unterschwellig in meine Therapiearbeit mit ein, z.B. indem ich Vorschläge für alltägliche Achtsamkeitsübungen mache, die Sie wieder mehr mit (Ihrer) Natur in Kontakt bringen. Es ist jedoch nach Bedarf möglich, spezielle Sitzungen rein auf dieses Thema auszurichten, wenn Sie dies wünschen. Ich biete auch Workshops und Seminare in dieser Richtung an.   

 

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